Die deutsche Nationalmannschaft hat am Dienstag, den 8. Juli 2025, einen beeindruckenden Sieg gegen Dänemark errungen und sich damit vorzeitig für das Viertelfinale der Europameisterschaft 2025 qualifiziert. Nach einem frühen Rückstand zeigte das Team von Bundestrainerin Hrubesch große Moral und drehte das Spiel zu ihren Gunsten. Auch Schweden sicherte sich mit einem überzeugenden Sieg gegen Polen den Einzug in die nächste Runde. Beide Teams treffen nun am Samstag im letzten Gruppenspiel aufeinander, um den Gruppensieg zu entscheiden.
Dramatischer Erfolg für Deutschland gegen Dänemark
In einem packenden Duell in Basel gelang der deutschen Nationalmannschaft ein wichtiger 2:1-Erfolg gegen die dänische Auswahl. Der Weg zum Sieg war jedoch steinig. Die Däninnen gingen in der 26. Minute durch Amalie Vangsgaard nach einer Ecke in Führung und stellten die DFB-Frauen vor eine schwierige Aufgabe.
Die deutsche Mannschaft zeigte jedoch Kampfgeist und kehrte mit neuem Elan aus der Halbzeitpause zurück. Der entscheidende Wendepunkt kam in der 56. Minute, als Sjoeke Nüsken einen Elfmeter sicher verwandelte und den Ausgleich erzielte. Die Mittelfeldspielerin übernahm in Abwesenheit einiger Stammkräfte mehr Verantwortung und wurde zur wichtigen Säule im deutschen Spiel.
Nur zehn Minuten später vollendete Lea Schüller die Aufholjagd mit dem Siegtreffer zum 2:1. Die Stürmerin nutzte eine Unachtsamkeit in der dänischen Abwehr und traf präzise ins lange Eck. Mit diesem Treffer in der 66. Minute sicherte sie Deutschland nicht nur drei Punkte, sondern auch das vorzeitige Weiterkommen.
Die Freude über den Sieg wurde jedoch durch die Verletzung von Kapitänin Giulia Gwinn getrübt. Die Abwehrspielerin musste nach einem Zusammenprall ausgewechselt werden, was für das deutsche Team einen herben Rückschlag darstellt. Ihre Führungsqualitäten werden in den kommenden Partien schmerzlich vermisst werden.
Schwedische Überlegenheit gegen Polen
Während Deutschland sich mühsam zum Sieg kämpfte, demonstrierte Schweden in Luzern seine Klasse mit einem überzeugenden 3:0 gegen Polen. Die schwedische Mannschaft zeigte sich von Beginn an überlegen und ließ den Polinnen kaum Raum zur Entfaltung.
Die überragende Akteurin auf dem Platz war Kapitänin Kosovare Asllani. Die erfahrene Spielmacherin, die am 29. Juli ihren 36. Geburtstag feiern wird, führte ihr Team mit einer beeindruckenden Leistung an. Zunächst bereitete sie in der 28. Minute den Führungstreffer durch Stina Blackstenius vor, die nach einer präzisen Flanke per Kopf erfolgreich war.
In der zweiten Halbzeit baute Schweden seine Führung weiter aus. Asllani selbst traf in der 52. Minute ebenfalls per Kopfball zum 2:0 und unterstrich damit ihre Wichtigkeit für das Team. Den Schlusspunkt setzte Lina Hurtig in der 77. Minute mit dem 3:0, was den überlegenen Auftritt der Schwedinnen perfekt abrundete.
Die schwedischen Spielerinnen beeindruckten besonders durch ihre körperliche Präsenz und Zweikampfstärke. Sie gewannen die entscheidenden Duelle und zeigten eine taktische Disziplin, die den Polinnen trotz individueller Klasse wie der Barcelona-Stürmerin Ewa Pajor keine Chance ließ.
Die Torschützinnen des Spieltags
| Team | Spielerin | Minute | Spielstand |
|---|---|---|---|
| Dänemark | Amalie Vangsgaard | 26. | 1:0 |
| Deutschland | Sjoeke Nüsken (Elfmeter) | 56. | 1:1 |
| Deutschland | Lea Schüller | 66. | 1:2 |
| Schweden | Stina Blackstenius | 28. | 1:0 |
| Schweden | Kosovare Asllani | 52. | 2:0 |
| Schweden | Lina Hurtig | 77. | 3:0 |
Entscheidendes Duell um den Gruppensieg steht bevor
Mit ihren Siegen haben sich sowohl Deutschland als auch Schweden vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert. Dänemark und Polen sind hingegen bereits ausgeschieden, trotz der Qualitäten von Spielerinnen wie Pernille Harder und Ewa Pajor.
Das direkte Aufeinandertreffen der beiden qualifizierten Teams findet am kommenden Samstag um 21 Uhr statt und verspricht ein hochklassiges Duell zu werden. Hierbei geht es um den Gruppensieg und möglicherweise um eine günstigere Ausgangsposition für die K.o.-Runde.
Die bisherigen Leistungen beider Mannschaften lassen auf ein spannendes Spiel hoffen. Während die Schwedinnen bislang mehr Souveränität ausstrahlten, bewies das deutsche Team große Moral und Kampfgeist. Die Stärken der Teams lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Deutschland: Comeback-Qualitäten, effektive Chancenverwertung, Erfahrung als Vize-Europameister
- Schweden: Physische Stärke, taktische Disziplin, starke Kopfballspielerinnen
- Beide Teams: Offensivstärke, internationale Erfahrung, qualitativ hochwertige Einzelspielerinnen
- Deutschland: Sorge um die verletzte Kapitänin Gwinn
- Schweden: Starke Führung durch die erfahrene Asllani
Für beide Mannschaften ist das Turnier eine Chance, an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Die deutschen Frauen wollen nach dem zweiten Platz bei der letzten EM und der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris nun den Titel holen. Die Schwedinnen mit ihrer Kapitänin Asllani träumen ebenfalls vom ersten großen Triumph.
Die Ausgangslage für das Viertelfinale ist somit geschaffen, und die Fans dürfen sich auf hochklassige Duelle in der K.o.-Phase der Euro 2025 freuen. Der weitere Turnierverlauf verspricht spannende Begegnungen zwischen Europas Spitzenteams.
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